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17. Juli 2014 - farewell -

 

Nach der Gründung des Vereins „Graue Schnauze“ und der Tierpension HAPPY WUFF im Sommer 2013 habe ich das Internet nach Notfällen durchforstet und stieß dort auf RODO, aus Rumänien, im Tierheim „Salvate Canes e.V.“. Er war ca. 8 Jahre, die Diagnose : Fibrosarkom, seine Prognose : ca. 3 Monate …

Nach 2 erfolglosen Mails, es hieß jedesmal, er sei schon vergeben, - fand sich sein Bild immer noch unter den „Notfällen“. Dann versuchte ich es telefonisch, - man wollte mir nach all den „Fehlversuchen“ gar nicht glauben, dass ich ihn tatsächlich wollte. Man verwies mich auf eine eventuelle Überstellung im Jänner oder Februar 2014. Über die deutsche Partneragentur gelang es, ich konnte Rodo am 17. Jänner 2014 um 4:30 Uhr in Wien abholen.

Trotz, - oder wegen, - seines Aussehens …………………. der Hauttumor, das Fell schmutzig und verfilzt und stumpf, und total abgemagert – war er sofort jedermanns Liebling. Jeder wollte ihn aufpäppeln.

Wir verpflegten und umsorgten ihn mit allen möglichen Mitteln: Puder, Aloe Vera, Misteltherapie – natürlich immer unter tierärztlicher Überwachung.

Er hatte, wie viele von uns auch, - seine Macken: er war ziemlich „verfressen“, wollte partout nicht in den 1. Stock die Treppen steigen, liebte Schuhe und Stiefel zum Fressen gerne…..

Leider breitete sich der Tumor aus, an 4 weiteren Stellen, seine Augen tränten immer mehr und er sah schon sehr schlecht. Wir entschlossen uns zum letzten „Schritt“ und holten den Tierarzt.

Und als ob Rodo noch nicht so weit wäre, flüchtete er in den ersten Stock. Wir gaben ihm diese Frist. Bis er bereit war. Und am 17. Juli 2014 war der Abschied da.

Rodo war so liebevoll, verspielt, liebte seine Spaziergänge wie das Faulenzen auf seiner roten Couch…………..und die Nähe und Streicheleinheiten und das Kuscheln………… bis zum Ende.

 

 

Rodo war bzw. ist der Beginn unserer Arbeit und seine Geschichte unsere Philosophie !

Hunde wie er - haben eigentlich keine Chance. Sie fristen ihr Dasein, zwar versorgt, aber nicht umhegt und geliebt. Sie haben keine Chance ihre Tage zu leben ! und unsere Nähe zu genießen, zu spielen, zu laufen, ……. und dann – auch - zu gehen ….

 

 

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